Neu im KH-Ruhr-Team: Tatjana Ebert

Seit dem 15. Juli unterstützt Tatjana Ebert als Assistenz der Geschäftsführung Jens Probst bei der Kreishandwerkerschaft Ruhr. Die 29-Jährige bringt nicht nur organisatorische Erfahrung mit, sondern kennt auch die Abläufe in Handwerksbetrieben aus eigener Praxis.

Nach ihrer Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement in einem Autohaus wechselte die Hattingerin 2024 in einen Handwerksbetrieb für Fenster, Türen und Sonnenschutz. Dort war sie zwei Jahre als Assistenz der Geschäftsführung tätig. „Dadurch kenne ich die Praxis in den Betrieben und weiß, wie das Tagesgeschäft im Handwerk läuft“, sagt Tatjana Ebert. Bei der Kreishandwerkerschaft Ruhr unterstützt sie bei der Koordination von Besprechungen, Innungsversammlungen und Vorstandssitzungen. Sie übernimmt die Betreuung einzelner Innungen und arbeitet eng mit Geschäftsführer Jens Probst und Britta Klein zusammen.  „Mit der Unterstützung unseres bestehenden Teams schaffen wir zusätzliche Kapazitäten für die Betreuung unserer Mitglieder und können zugleich neue Projekte voranbringen“, so Geschäftsführer Jens Probst. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit wird die Digitalisierung sein. Dazu gehört das neue Mitgliederportal, über das Innungen und Mitgliedsbetriebe künftig Einladungen, Termine, Informationen und Seminarangebote gebündelt erhalten. „Wir möchten den Zugang zu Informationen einfacher machen und viele Abläufe digital bündeln“, erklärt Ebert. Darüber hinaus soll das Weiterbildungsangebot ausgebaut werden. Geplant sind unter anderem Workshops zu Künstlicher Intelligenz, Social Media und Cyberkriminalität. Auch die Social-Media-Aktivitäten der Kreishandwerkerschaft Ruhr wird sie zukünftig unterstützen. Neben ihrer neuen Tätigkeit bildet sich die 29-Jährige selbst weiter. Sie absolviert berufsbegleitend die Weiterbildung zur staatlich geprüften Betriebswirtin und möchte das erworbene Wissen künftig direkt in ihre Arbeit für die Kreishandwerkerschaft einfließen lassen. Auch privat ist Tatjana Ebert engagiert: Sie spielt Fußball beim SV Herbede in Witten und trainiert dort zusätzlich eine D-Juniorinnen-Mannschaft. Den Sport sieht sie als Ausgleich zu Beruf und Abendschule. „Ich bin froh, wenn die Weiterbildung Anfang nächsten Jahres abgeschlossen ist – dann habe ich auch wieder etwas mehr Freizeit“, sagt sie mit einem Lächeln.

Foto: KH Ruhr