Zum tradionellen Jahresauftakt des Ruhr-Handwerks konnte die Kreishandwerkerschaft Ruhr am 06. Februar Dr. Marcus Optendrenk, Finanzminister des Landes Nordrhein-Westfalen, als Festredner begrüßen. Über 150 Gäste aus Handwerk, Innungen, Politik, Verwaltung, Bildung, Wirtschaft und Gesellschaft nutzten den Vormittag an der Springorumallee für Gespräche und Austausch.
Kreishandwerksmeister Hoffmann benannte in seiner Begrüßung klar die aktuelle Lage vieler Betriebe: steigende Kosten, hohe Bürokratie, Fachkräfte- und Nachwuchsmangel und immer komplexer werdende Verfahren. Gleichzeitig wurde deutlich, welche zentrale Rolle das Handwerk in der Region für die Energiewende, den Wohnungsbau, die Infrastruktur und den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt einnimmt. Die Handwerksunternehmen sind der Stabilitätsanker für Wirtschaft und Gesellscahaft - stoßen jedoch an Grenzen, wenn die Rahmenbedingungen nicht passen.
Im Fokus der Rede des Finanziministers Dr. Optendrenk standen die Notwendigkeit eines handlungsfähiges Staates, gezielte Investitionen in Infrastruktur und Bildung - sowie mehr Tempo und Verlässlichkeit bei Entscheidungen. Aspekte, die den Betriebsalltag unmittelbar betreffen und für die Zukunft der Region entscheidend sind.
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